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Samstag, 20.11.2021 um 21:23

Die Luft geht zum Ende des Jahres aus.

Das Jahr geht zu Ende und die geplanten Arbeiten sind fast abgeschlossen. So soll der Mast noch aufgestellt und die Stromanschlüsse gelegt werden. Die Außenwände sind zur Hälfte geschafft und der Ersatz für die defekte gewölbte Seitenscheibe ist gefunden.

Zwar gibt es genügend Mitglieder, jedoch hängt alles vom harten Kern ab und der ist müde und Corona erledigt den Rest.

Fünf von fast 50 Mitglieder sind aktiv mit den Arbeiten und Planungen beschäftigt, sei es mit den Gestaltungen und Renovierungen des Waggon, Pflege des Geländes und des Schienenbusses , oder der Durchführung der Donnerstage und dessen Bewirtung, dazu kommen die immer wiederkehrende Zerstörungen verbunden mit der Suche nach original Ersatzteilen, da geht schon mal die Luft aus.

Auch die Handwerker möchten immer hofiert werden, damit die in Auftrag gegebenen Arbeiten weitergehen. Geldspender und Unterstützer müssen gesucht werden.

Obwohl in den letzten Jahren viele erfolgreiche gemeinsame Aktionen liefen, merkt man nun die Erschöpfung, da alle nicht mehr die Jüngsten sind, sogar die Gemeinsamkeiten zur Gestaltung des Waggon fallen immer schwerer.

Wie soll der Innenraum des Waggons und Außenfarbe gestaltet werden?

5 aktive, 5 verschiedene Meinungen. Mit einer geraden Einteilung, oder einer Winkelaufteilung für die Werkstatt, Lager und Museums. Wie soll der Waggon Außen gestaltet werden, möglichst original, einfarbig oder mehrfarbig, Wipperfürth bezogen oder mit Graffitibemalung von Jugendlichen.

Selbst kleine Dinge werden zum Problem, soll der zweite Bahnübergang mit 2 oder 3 Betonplatten ausgestattet sein und führt ein Weg zur anderen Seite des Waggons. Oder, was ist mit der geschenkten Telefonzelle.

Viele Uneinigkeiten tun sich da auf, da immer noch keine richtige Clubversammlung durchgeführt werden konnte. Nicht alle sind richtige Eisenbahnfans und damit stehen viele andere Blickwinkel im Focus.

Eisenbahnfans achten auf jedes Original Detail, so wurde bereits im Internet bemängelt, das am Schienenbus das Uerdinger Zeichen falsch ist, da dieses nur am Motorwagen stand und Beiwagen nicht in Uerdingen gebaut wurden ( siehe Bericht 2018, meine Geschichte).

Viele Bahn Fans pilgern nach Wipperfürth um Fotos zu machen, so wird es auch beim Waggon geschehen.

Der Nikolaus wird den Schienenbus diese Jahr leider nicht besteigen, da kein Zugpersonal zur Verfügung steht.

Wieviel seiner kostbaren Freizeit möchte oder kann man in Zukunft in das Projekt stecken und wo liegt der Schwerpunkt. Viele Blickwinkel können bereichern, aber auch eine Sache erschweren, vor allem, wenn ein gemeinsamer Punkt immer wieder ausgemacht werden muss.

Deswegen müssen alle neue Kraft tanken, damit es im nächsten Jahr wieder heißt " Bahn frei"

Fotos zum Artikel

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Autor: Klaus Fink / Fotos: