Die nächsten Termine

10.03.2022, 19:00

Jahrehauptversammlung


Ort: Kesselhaus
Samstag, 06.11.2021 um 10:58

Der Silberling

Sieben Wände sind ausgetauscht und der Waggon entwickelt sich zum Silberling. Bei den bekannten Silberlingen der Bahn bestand die Außenhaut aus nicht rostenden Edelstahl und dem dafür typischen Perlschliff unterhalb des Fensterbandes und war ein N- Personenwagen.

Es wurden 5000 Exemplare zwischen 1958 und 1980 gebaut und in den 80er teilweise in Wipperfürth eingesetzt. Der letzte planmäßige Personenzug mit vorwiegend Schülern bestand am 31.Mai 1986 auch aus Silberlingen.

Unser Waggon wird aber kein Silberling bleiben. Innen Holz und außen verzinktes Blech, so das der Waggon nochmals 60 Jahre hält. Der Waggon mit der FVR-Nr. 49 80 1200 122-4, der erst Güter jeglicher Art transportiert hat und dann zum Bahnhofswagen umgerüstet wurde, wird nun wieder für die Zukunft verändert .

Das Wetter lässt es wohl nicht mehr zu, denn man hätte gerne in diesem Jahr die Hälfte vom Waggon geschafft, außerdem muss man auf die Finanzen achten, denn die Treppe und das gesamte Blech, Arbeiten am Mast müssen noch bezahlt werden und da ist die Frage wie viele Wände noch finanziert werden können.

Der Waggon wird in 2 Bereiche aufgeteilt. So entsteht eine Werkstatt mit Werkbank und Regalen, sowie einer Abstellfläche. Alles soll auch an die Zeit erinnern, als der Bahnhofswagen, Nr. 654 56-6, als Werkstattwagen der Schweißtruppe 1581 des Gleisbau ( GLB) Opladen diente. Unser Waggon ist auch im Internet als EX DB Bahnhofswagen- Nr. 654 5 6 zu finden.

So gehörte die originale Werkbank, das alte Regal und auch ein Schrank dazu. Für die Wärme sorgte damals ein Ofen mit einem kleinen Schornstein. Das Fenster wurde bei der damaligen Umrüstung nachträglich eingebaut und wird auch erhalten bleiben. Auch dieser Bereich soll zugänglich sein.

Die andere Seite des Waggons als Museum, das in die Vergangenheit zum Durchgangslager, dem Burg Kino und letztlich in die über hundert Jahre alte Eisenbahnzeit in Wipperfürth führt dienen.

Auch wird an alte Firmen erinnert, so der zur damaligen Zeit bekannten Firma Müller Wipperfürth (so ein Bericht in unserer HP von 2019 oder die Wipperfürther Dampfziegelei).

Alles leider in einem sehr beschränkten Raum.

Außen ist angedacht, ähnlich dem Schienenbus, zwei verschiedene Farbgebungen zu machen . So einen im Original Farbton (rotbraun) und Beschriftung aus den 50 er Jahren und anderseits mit der Farbgestaltung der LKW`s der Bekleidungswerke Firma Müller-Wipperfürth in Okkagelb, braunen Streifen und Stadtwappen.

Fotos zum Artikel

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Autor: Klaus Fink / Fotos: