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Dienstag, 05.11.2019 um 12:09

Der Waggon ist gelandet

Seit 22 Uhr wird vorbereitet, Beleuchtung aufgebaut und Planungen getroffen. 1 Uhr morgens soll der Konvoi in Wipperfürth eintreffen. Es fängt an zu regnen, der Wetterradar zeigt eine dicke Regenwolke. Eine Spähgruppe wird rausgeschickt.

Wann kommt der Konvoi ? Es gibt keinen Kontakt. Die Spannung steigt. Kommt dieser später oder sogar früher. Es soll ein Film gedreht, Kameras an Kreuzungen aufgestellt werden.

Ein PKW wird nach Ohl geschickt um das Eintreffen des Konvois in Wipperfürth zu melden, unerwartet früh taucht plötzlich bei festen Regen blinkende Fahrzeuge aus Richtung Marienheide auf.

Zwei Sattelschlepper mit Zubehör, Kranwagen, Begleitfahrzeug und am Ende der Sattelschlepper mit dem ersehnten Güterwaggon rauschen vorbei. Die Information wird an die Gruppe geschickt.

Der Convoi ist eine halbe Stunde früher. Die Kameraleute strömen an die Kreuzungen, die Absperrung werden aufgestellt, aus der Ruhe entsteht Hektik.

Auch der WDR nimmt seine Arbeit auf und macht Aufnahmen und Interviews.

An dem perfekt ausgeleuchteten Gelände warten die Zuschauer im Regen, aber für das Catering ist gesorgt, warmer Kaffee, belegte Brötchen und Glühwein stehen bereit, Feuerkörbe brennen, Begleitmusik ertönt. Es wirkt festlich als der Kranwagen auf die Brücke fährt und sich ausrichtet.

Das Schienenbus pfeifen ertönt in der Nacht und sagt herzlich Willkommen.

Es kommt eine gewisse Ruhe rein, denn jetzt kommen die Profis zum Zuge. Erst kommt der Sattelschlepper mit den Gewichten, die am Kran befestigt werden, dann der Sattelschlepper mit der großen 10 Meter langen Tragestange. Der Kranfahrer visiert ruhig das Gleis an bevor der Güterwaggon ans Seil genommen wird.

Der WDR ist dabei und berichtet. (Bericht im Internet WDR Lokalzeit Bergisches Land vom 04.11.2019)

Die Absperrungen funktionieren perfekt, es ist wenig Verkehr. Einzig ein LKW der zum Lidl möchte hat Probleme bis er den Weg findet, kommt er 3 x am Kreisverkehr am Bauhof an, bevor der Fahrer versteht wie er fahren muß.

Bürgermeister Michael v. Rekowski raubt sich auch den Nachtschlaf und lässt es sich nicht nehmen dabei zu sein, als der 10 Tonnen Waggon im mittlerweile trocken Wetter auf das Gleis schwebt.

Applaus ertönt als der Waggon auf dem Gleis gesetzt ist.

Volker Bartel, Armin Kusche und Klaus Fink die in der Planung integriert waren, fällt ein Stein vom Herzen. Fast 7 Monate Planung und Gedanken haben sich gelohnt.

Der Adler ist um 2:00 Uhr gelandet.

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Autor: Klaus Fink / Fotos: